NETZ BBRADIOGENOSSENSCHAFTEN
 

Herzlich willkommen beim NETZ!

Das NETZ ist ein kleiner, alternativer Unternehmensverband von Selbstständigen, selbstverwalteten Projekten, Klein- und Kleinstbetrieben und Genossenschaften.

Wir streben eine umfassende Demokratisierung von Wirtschaft und Gesellschaft an.  Um dieses Ziel zu erreichen, setzen wir uns für die Teilhabe der Menschen an der Entwicklung wirtschaftlicher Unternehmungen sowie an der Gesellschaft ein. Darum engagieren wir uns unter anderem im Bereich genossenschaftlichen Wirtschaftens sowie in Antiprivatisierungs- und Rekommunalisierungsinitiativen.



30.09.2021: Solidarität mit Riace!

Gestern wurde Domenico (Mimmo) Lucano zu 13 Jahren und 2 Monaten Gefängnis verurteilt, berichtet der Guardian.

Mehr Infos zu Riace: www.riace.solioekode

Für Mimmo unterschreiben:

Ausnahmsweise verlinken wir HIER auf eine change.org-Petiton: "Eine menschliche Lawine solidarisiert sich unmittelbar mit Mimmo Lucano, der wegen des 'Verbrechens' der Solidarität zu mehr als dreizehn Jahren verurteilt wurde "

Mailingliste für aktuelle Soli-Infos.


Cecosesola (Venezuela):

Neue Broschüre und Spendenaufruf

Über die Geschichte und die Erfahrungen, über ideelle Hintergründe und die aktuelle Situation informiert diese 40-seitige Broschüre, die im April geschrieben und im September 2021 ins Deutsche übersetzt wurde (Broschüre als pdf HIER downloaden).

Der SoliFonds „Gesundheit in Cecosesola“ ruft im Oktober 2021 wieder zu Spenden auf, beispielsweise "für die Versorgung mit Insulin-Stiften aus Deutschland", denn "dieses wichtige Medikament (ist) in Venezuela nur unter großen Schwierigkeiten und zu praktisch unbezahlbaren Schwarzmarktpreisen zu bekommen." (HIER die pdf des Spendenaufrufs).

Mehr zu Cecosesola: www.cecosesola.solioeko.de


Endspurt: Deutsche Wohnen & Co. enteignen!

Mit der Wahl am 26. September sind alle Berliner*innen aufgerufen, auch über den Volksentscheid abzustimmen. JA zur Enteignung bedeutet: Vergesellschaftung (nicht Verstaatlichung) großer Wohnungskonzerne und überführung in demokratische Verwaltung mit bezahlbaren Mieten.

Und um Fake News entgegenzuwirken: Genossenschaften werden selbstverständlich nicht enteignet, die gehören ja schon ihren Mitgliedern.

Das NETZ BB unterstützt den Volksentscheid.


Mi. 29.09.2021, 18:30: Solidarisch Handeln – aber wie?

Es gibt viele Gründe, warum endlich Schluss sein muss mit der Ausbeutung von Mensch und Natur, und mit sinnfreier Warenfülle zu Schleuderpreisen. Solidarischer Direkthandel ist ein Versuch, schon heute anders zu wirtschaften. Der Vortrag informiert über verschiedene Ansätze, stellt Transformationspotenziale vor und wirft Fragen auf. Zum Beispiel: Was sind authentische Alternativen und worin unterscheiden sie sich von profitablen grünen Lügen und Social Business-Märchen? Sind „faire Preise“ ein Ausweg? Sind Preise überhaupt zukunftsfähig, oder gilt es nicht, die Tauschlogik zu überwinden?

Vortrag und Diskussion mit Elisabeth Voß im Rahmen der Wandelwoche im Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin


Samstag, 25.09.2021, 11-14: In sechs Gängen den solidarischen Handel erfahren

Appetit-Häppchen zur Steigerung des Hungers auf global gerechten Wandel

Die Fahrradtour startet bei Dr. Pogo und endet im Prinzessinnengarten am Moritzplatz, wo die Ausstellung „Vom Anfang und Ende der Lieferkette“ gezeigt wird. An den verschiedenen Stationen wird es inhaltliche Appetizer geben und zum Abschluss dann den Raum für Fragen, Anregungen und Vernetzten.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Wandelwoche 2021.

Infos und Anmeldung HIER


Do. 16.09.2021: Das andere Schöneberg – von links und unten

Mietpreissteigerungen und Verdrängung brauchen politische Antworten für alle. Gleichzeitig ist der Kampf um jedes einzelne Haus wichtig.

Wir besuchen ältere und neuere ermutigende Beispiele dafür, wie Mieter*innen ihre Häuser dem Markt entziehen konnten, sowie selbstverwaltete Hausprojekte und „normale“ Mietshäuser, die um ihren Fortbestand kämpfen müssen..

Stationen des Kiezspaziergangs:

  • Kumi*13 – Projekt des Mietshäuser Syndikat in der Kurmärkischen Straße 13

  • Bülowstraße 52 – Wohnprojekt in einem ehemals besetzten Haus der städtischen Gewobag

  • Katzler Straße 13 – Wohnprojekt auf einem Bezirksgrundstück mit Erbbaurecht, unter dem Dach der Genossenschaft Bremer Höhe (angefragt)

  • Großgörschenstraße 25/26/27 / Katzlerstraße 10/11 – drei umkämpfte Häuser, urspr. im Eigentum der BImA, der erste Vorkaufsfall in einem Milieuschutzgebiet in Berlin, noch in gerichtlicher Klärung.

  • Gleditschstraße 39/41/43 – mit bezirklichem Vorkaufsrecht von der Genossenschaft DIESE eG erworben (Bericht; keine Station)

  • Mansteinstraße 10/10a – Wohnprojekt „Rote Insel“ in einem ehemals besetzten Haus der städtischen DeGeWo; mit Infos zu Potse & Drugstore

Anschließend ab 18:30 Uhr gibt es Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch und ein gemütliches Beisammensein mit Küfa (vegetarisches Essen) von der „Roten Insel“ und Getränken.

Treffpunkt: Hof des Hausprojekts Kumi*13, Kurmärkische Str. 13, 10783 Berlin-Schöneberg (nahe U Nollendorfplatz / U Kurfürstenstr.)

Anmeldung: verein(at)kumi13(punkt)org

Teilnahme: kostenlos

Sprache: Deutsch

Die Tour findet statt im Rahmen der Wandelwoche 2021 und wird organisiert von Kumi*13 und NETZ für Selbstverwaltung und Kooperation Berlin-Brandenburg:

https://bbb.wandelwoche.org/veranstaltung/das-andere-schoeneberg-von-links-und-unten/


Mietenpolitisches Dossier

Am 9. August haben 27 stadt- und mietenpolitische Initiativen Berlins das „Mietenpolitische Dossier 2021“ veröffentlicht. Darin enthalten sind Konzepte und Forderungen für eine soziale Wohnungspolitik und eine nachhaltige Stadtentwicklung.

Wir haben uns vor allem beim Thema Genossenschaftsförderung öffnen und anpassen eingebracht.

Daraus wurden dann auch Wahlprüfsteine erarbeitet. Im WPS 15 geht es um Genossenschaften.


06.09.2021: Für klimagerechte Lösungen!

Es gibt viele gute Möglichkeiten, die Klimakrise anzugehen – und ähnlich viele Vorschläge, bei denen Vorsicht oder sogar Widerstand nötig ist.

Das NETZ BB unterstützt die Kampagne.


Juli 2021: Neu erschienen:

Welchen Beitrag leisten Genossenschaften zur gesellschaftlichen Transformation? Sind sie ein Baustein im Prozess hin zur Überwindung kapitalistischer Verhältnisse? Ein «dritter Weg» zwischen Privateigentum und Vergesellschaftung? Oder sind sie Wohlfühlinseln, die die Verhältnisse stabilisieren, anstatt sie zu verändern?

Die Broschüre wurde verfasst von der Redaktionsgruppe Die Genossenschafter*innen, als weitere Mitwirkende war auch Elisabeth Voß daran beteiligt. Herausgeberin: Rosa Luxemburg Stiftung.

Die Broschüre steht online und kann auch als Print kostenlos bestellt werden.


Fr. 25.06.2021, 19h: Vom Anfang und Ende der Lieferkette

Zwischen Arbeitskämpfen und solidarischen Direkthandelsstrukturen in Almería und anderswo

Vortrag mit Podiumsdiskussion im Haus der Demokratie und Menschenrechte (HdDM), Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin, Robert-Havemann-Saal

Im Rahmen der Finissage zur Ausstellung "Vom Anfang und Ende der Lieferkette", die fünf Jahre internationalistische Arbeit der Interbrigadas zwischen Andalusien und Berlin dokumentiert und noch bis 30. Juni 2021 im Haus der Demokratie zu sehen sein wird.

Podiumsgespräch mit den Ausstellungsmacher*innen und Elisabeth Voß

Infos und Anmeldung beim HdDM


Mi. 19.05.2021, 15:15h: Ein Haus der Sozialen und Solidarischen Ökonomie für Berlin

Unser Vorstandsmitglied Elisabeth Voß führt den Workshop gemeinsam mit Günther Lorenz vom Technologie-Netzwerk Berlin e.V. im Rahmen der Konferenz durch.

HIER gibt es unsere Vortragsfolien.


Jetzt gehts los!

Am 26. Februar beginnt die Unterschriftensammlung für das Volksbegehren.


Fragebogenaktion

Mit Klick auf den Briefkopf kann der Fragebogen als pdf abgerufen werden (mit Anschreiben).

Hier gibt es den Fragebogen auch online, einfach anklicken, ausfüllen und abschicken.


12.01.2021 netz aktuell mit den Themen:

  • Wir haben Agrarindustrie satt!
  • Buchladen Kisch & Co. muss bleiben!
  • Volksbegehren: Deutsche Wohnen & Co. enteignen
  • BlackRock Tribunal
  • Profitinteressen oder Versorgung?

    • Privatisierung der Berliner S-Bahn
    • Krankenhausschließungen in der Pandemie

  • Migrantische Selbstorganisation
  • Trotz allem: Visionen und Utopien

HIER geht es zum netz aktuell (pdf)


Solidarität ist gefragt!

Selbstverwaltete Betriebe und Projekte stehen in dieser Pandemie vor den gleichen Problemen, wie andere Klein- und Kleinstunternehmen. Mehr denn je ist Solidarität gefragt, wenn unsere Lieblingsorte, an denen wir einkaufen gehen, uns treffen, essen, trinken und Kultur genießen (wenn dies endlich wieder möglich ist) erhalten bleiben sollen. Bitte unterstützt die geschlossenen Orte. Mindestens ebenso dringend sind diejenigen auf Spenden angewiesen, die sich hier und anderswo um Ausgegrenzte kümmern, die Seenotrettungsprojekte und die solidarischen Initiativen, die Menschen in Flüchtlingslagern an den europäischen Außengrenzen unterstützen.

Liebe Mitglieder und Freund*innen des NETZ BB, seid bitte großzügig!

Habt geruhsame Feiertage und kommt trotz allem gut in das neue, hoffentlich bessere Jahr!


16.01.2021 Wir haben Agrarindustrie satt!

Wie jedes Jahr ist das NETZ als Unterstützerin mit dabei!


04.-14.09.2020: Wandelwoche mit DirektKonsum

Die sechste Wandelwoche Berlin-Brandenburg bietet mehr als 25 Touren, Workshops, Diskussionsveranstaltungen und Märkte. Sie möchte Ideen und Projekte in den Mittelpunkt stellen, die sich in der Region für ein anderes - solidarisches - Leben und Wirtschaften jenseits von Wachstumsimperativen und Profitstreben einsetzen.

HIER geht es zum ganzen Programm und HIER zum Solidarischen Direkthandel.


13.08.2020: Für Kontinuität und Zuspitzung nach Katrin Lompschers Rücktritt

Stellungnahme und Forderungen einiger Initiativen zur Neubesetzung des Senatorinnen-Postens nach dem Rücktritt von Katrin Lompscher

Wir haben die Stellungnahme unterzeichnet, denn 2019/2020 haben wir an einem Projekt "Social Innovation Capital" (SIC) für die Senatsverwaltung für Wirtschaft mitgewirkt. Unsere Aufgabe war u.a., an der Erhebung der Bedarfe sozial und solidarisch wirtschaftender Unternehmungen mitzuwirken. Schon vor Corona wurde deutlich, dass die Frage der Gewerberäume für viele ein großes Problem darstellt. Vor allem die hohen Mieten bedrohen die Existenz vieler Betriebe und Projekte. Corona hat diese Problematik nochmals verschärft. Darum begrüßen und unterzeichnen wir diese Stellungnahme.


30.06.2020: In Zeiten von Corona: Die Akteure der Sozialen Solidarischen Ökonomie in Berlin unterstützen!

Gemeinsam mit anderen Akteuren der Sozialen Solidarischen Ökonomie in Berlin haben wir heute einen entsprechenden Offenen Brief an die Senatsverwaltung für Wirtschaft geschickt.

Mit Schreiben vom 31.07.2020 bekamen wir eine Antwort. Auf unsere nochmalige Nachfrage, ob es denn auch noch eine öffentliche Verlautbarung zu den Ergebnissen des Projekts Social Innovation Capital (SIC)* geben wird, und eine Information, was der Staatssekretär aus den im Projekt erarbeiteten Vorschlägen gemacht hat, teilte uns die Senatsverwaltung mit, dass sie in Kürze eine Pressmitteilung herausgeben würden.

* Eine kurze Projektinfo zu SIC steht online bei TechNet (runterscrollen).


18.01.2020: Wir haben Agrarindustrie satt!

Wie jedes Jahr ist das NETZ als Unterstützerin mit dabei!


Auch bei der Wandelwoche 2019 gibt es wieder einen Direktkonsum:

Fr. 16. bis So. 18.08.2019, jeweils 12-20h

Ort: Prinzessinnengärten Kreuzberg, Moritzplatz, 10969 Berlin

Mehr Infos HIER und hier gibt es den Flyer (pdf)


Unterschreiben bis 13.06.2019


Do. 28.02.2019, 20h: Filme zum Solidarischen Wirtschaften

Am Abend des ersten Abhol-Tages der SoliOli-Kampagne zeigt das DirektKonsum Solihandels-Netzwerk den Film "Vom Bestattungsunternehmen zum Krankenhaus" über die seit 1967 bestehende Kooperative Cecosesola in Venezuela, die u.a. große Gemüsemärkte betreibt (26 Min.), sowie ein paar Kurzfilme.

Anschließend möchten wir mit Euch ins Gespräch kommen über solidarische Handelsbeziehungen und was hier in Berlin zu diesem Thema läuft.

Der Eintritt ist frei.

Ort: Werketage im Gewerbehof Saarbrücker Straße, Haus C, 4. OG (Fahrstuhl), Eingang von der Saarbrücker Straße 24 (U-Bhf. Senefelder Platz).


Bis zum 21. Februar 2019 können Olivenöl und Olivenprodukte im Rahmen der 4. Kampagne SoliOli  bestellt werden: http://solioli.de/bestellen

Die Abholung wird voraussichtlich vom 28. bis 30. März 2019 wieder im Gewerbehof Saarbrücker Straße 24, 10405 Berlin (Prenzlauer Berg, Nähe U-Bahnhof Senefelder Platz) stattfinden.

Das NETZ ist wie immer als unterstützende Organisation mit dabei, und möchte damit einen praktischen Beitrag leisten zur Unterstützung solidarischen Wirtschaftens in Griechenland.


Unsere Demonstration beginnt am ‚Tränenpalast‘ neben dem S-Bahnhof Friedrichstraße. Dort war bis Ende 1989 ein Grenzbahnhof zwischen der DDR und der BRD. Viele Familien haben unter dieser Grenze gelitten. Wir gehen zum Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, am Brandenburger Tor und dem Bundestag vorbei zum Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat. Dort machen wir unsere Abschlusskundgebung.

Das NETZ BB unterstützt als Erstunterzeichnerin die Demonstration für den Familiennachzug von Geflüchteten.


Das NETZ Berlin-Brandenburg unterstützt die Demo:

Sa. 19.01.2019, 12h: Brandenburger Tor

In guter Gesellschaft: Liste der UnterstützerInnen


Wiederholung, weil es so schön war: Fr. 30.11. bis So. 02.12.2018

DirektKonsum – SOLIDARISCH UND DIREKT WIRTSCHAFTEN! INFORMATION – VERKAUF – VERKOSTUNG

Hast du keine Lust mehr, mit deinem Einkauf zur Ausbeutung von Mensch und Natur beizutragen? Dann komm vorbei und erkunde den »DirektKonsum« - unseren Laden für solidarischen Handel. Wir zeigen zum zweiten Mal, dass anders Wirtschaften möglich ist. Und wie lecker das sein kann!

Wann → 3 Tage: von Fr. 30.11. bis So. 02.12. 2018, jeweils von 12:oo bis 20:oo Uhr

Wo → »DirektKonsum«, Oranienstr. 45, 1o969 Berlin (c/o Ableger, ehem. „Tante Horst“)

Wer → Mit den Direkthandels-Initiativen: SchnittstelleSoliOliSolidariTradeSoLeKovio.meFairBindungInterbrigadasdie BackstubeOrangen-Initiative Berlinunion coop // shop collective

Was → Im DirektKonsum findest du Tee und Kaffee, Olivenöl, Nudeln und Tomatensauce, Kekse, ökologische Reinigungsmittel, und vielleicht sogar frische Orangen und Avocados - alles direkt von den Erzeuger*innen. Vielleicht suchst du noch Geschenke zum Jahresende?

Es gibt auch Kaffee und Kuchen, weitere Infos und Gespräche mit Leuten aus Solihandelsinitiativen.

Warum → Wir wollen - anstatt Profit - die Interessen von Natur und Mensch in den Mittelpunkt stellen. In Zusammenarbeit mit den Erzeuger*innen unterstützen wir eine faire und nachhaltige Produktion. Entdecke verschiedene Alternativen direkter und gleichberechtigter Zusammenarbeit – im Gespräch mit Vertreter*innen der Initiativen. Wir freuen uns auf dich!

Unterstützt vondas kooperativImWandelKunst-Stoffe NETZ für Selbstverwaltung und Kooperation Berlin-Brandenburg

Pressekontakt: Herbie Herbold, Tel: 0176-54392783, E-Mail: schnittstelle(at)jpberlin(dot)de

Mehr Infos: www.solihandel.solioeko.de


Solidarischer Direkthandel

Veranstaltungen im Sepember 2018 im Rahmen der Wandelwoche und Broschüre des NETZ.


Solidarität mit der ZAD!

Eine gelungene Geschichte solidarischen Wirtschaftens und Widerstands, das besetzten Gelände „La ZAD“ in Notre-Dames-des-Landes (Frankreich) droht zerstört zu werden. Ais einer Solidaritätserklärung des Hof Ulenkrug:

"Das ökologisch wertvolle 12 Quadratkilometer große Feuchtgebiet bei Nantes war von der Regierung vor 50 Jahren für den Bau eines Flughafengeländes ausgewählt worden. Durch ihren jahrzehntelangen Kampf haben enteignete Bauern und Bäuerinnen, Besetzer_innen, Naturschützer_innen und viele Menschen in ganz Frankreich die Regierung zur Einsicht gebracht, dass das Gelände nicht dafür geeignet ist: Im Januar 2018 hat die Regierung das Projekt gestrichen. ...

Wir, Gemeinschaften, Organisationen und Einzelpersonen fordern die französische Regierung auf, die gewaltsame Zerstörung der ZAD sofort zu beenden und das Gespräch über zukunftsweisende gemeinschaftliche Projekte auf diesem einzigartigen Gelände aufzunehmen. Es geht um die Erhaltung des Vertrauens in menschliche Solidarität. Gemeinschaftliche Formen des Lebens und Wirtschaftens treten der scheinbaren Alternativlosigkeit, der fatalen Individualisierung unserer Gesellschaft entgegen. Sie müssen endlich neben individuellen Lebens- und Wirtschaftsformen anerkannt werden."

HIER findet Ihr mehr Informationen.

Bitte unterschreibt die Solidaritätserklärung, indem Ihr bis Dienstag, 8. Mai 2018 eine Mail mit Eurem Namen (Person oder Organisation) und Ort an den Hof Ulenkrug/Europäisches BürgerInnenforum schickt: de @ forumcivique . org


Do. 12.04.2018, 19h: Arbeiten im Kollektiv – Beratungsabend in der Regenbogenfabrik

Möchtet ihr einen Kollektivbetrieb oder ein gemeinschaftliches Projekt gründen und habt Fragen dazu? Oder seid ihr schon ein Kollektiv und steht vor Fragen oder Problemen, über die ihr euch mit anderen austauschen oder beraten lassen möchtet?

An dem Abend stellen sich einige Beratungsprojekte kurz vor:

Im Anschluss daran könnt ihr an einem Tisch ein Beratungsprojekt eurer Wahl genauer zu deren Beratungsangebot befragen, und vielleicht kurze Anliegen schon direkt klären. Oder ihr setzt euch mit Leuten aus anderen Gruppen zusammen, um euch auszutauschen.

Im Regenbogen Café gibt es Suppe (auch vegan) und Getränke, so dass wir uns einen angenehmen Abend miteinander machen können. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Die Idee des Beratungsabends: BeraterInnen lernen sich gegenseitig und ihre Angebote (besser) kennen, und zeigen interessierten be- und entstehenden Kollektiven was sie jeweils anbieten, im kollegialen Austausch und ohne Konkurrenz. KollektivistInnen (und Menschen, die es werden wollen) tauschen sich aus und lernen voneinander. Vielleicht wird ja mehr daraus, und wir rücken in diesen Zeiten näher zusammen.

Die Idee entstand bei einem Treffen von Leuten von das kooperativ, Fairbindung, Kollektivberatung und NETZ.

Ort: Regenbogen Café – Lausitzer Straße 22a, 10999 Berlin (U-Bhf. Görlitzer Bahnhof)

Die Vorbereitungsgruppe freut sich auf Euch!


Bis zum 30. April 2018 können Olivenöl und Olivenprodukte im Rahmen der 3. Kampagne SoliOli  bestellt werden: http://solioli.de/bestellen

Die Abholung wird vom 31. Mai bis 2. Juni 2018, diesmal im Gewerbehof Saarbrücker Straße 24, 10405 Berlin (Prenzlauer Berg, Nähe U-Bahnhof Senefelder Platz) stattfinden.

Das NETZ ist wie immer als unterstützende Organisation mit dabei, und möchte damit einen praktischen Beitrag leisten zur Unterstützung solidarischen Wirtschaftens in Griechenland


Das NETZ Berlin-Brandenburg unterstützt die Demo:

In guter Gesellschaft: Liste der UnterstützerInnen


Sa. 09.09.2017, Berlin: Anders Arbeiten – aber wie?

Arbeit selbst organisieren jenseits von 4.0. Tagesseminar mit Elisabeth Voß von 10 bis 17h:

Selbst wenn durch die Digitalisierung die Erwerbsarbeit weniger werden sollte, bleibt doch die Tätigkeit des Menschen weiterhin notwendig für ein gutes Leben. Wie kann Arbeit würdig und selbstbestimmt organisiert werden? Beispiele wie selbstverwaltete Kollektivbetriebe und Belegschaftsunternehmen, Produktiv- und Sozialgenossenschaften und andere Formen selbstorganisierter Erwerbsarbeit werden im Seminar vorgestellt und kritisch diskutiert.

Teilnahmebeitrag incl. Verpflegung 10 Euro, Information und Anmeldung beim August Bebel Institut, anmeldung@august-bebel-institut.de oder Tel. 030 – 46 92 121

august-bebel-institut.de/anders-arbeiten-aber-wie


Bereits zum 2. Mal vertreibt die Kampagne SoliOli in Berlin griechisches Olivenöl, Oliven und Olivenpaste. Sie ist zeitlich begrenzt, Ihr könnt bis spätestens 12. Mai 2017 hier bestellen:http://solioli.de/bestellen

Die Produkte werden im Zeitraum 15. bis 17. Juni 2017 in Kreuzberg (Urbanstraße nahe Hermannplatz) zur Abholung bereitstehen.

Das NETZ ist wieder als unterstützende Organisation mit dabei, und möchte damit einen praktischen Beitrag leisten zur Unterstützung solidarischen Wirtschaftens in Griechenland.


Di. 11.04.2017, 19h: Solidarische Nachbarschaft in Perama

Perama ist eine Kleinstadt, nicht weit von Athen, mit 60 Prozent Erwerbslosigkeit. Seit den Platzbesetzungen 2011 organisieren sich NachbarInnen, unterstützen sich gegenseitig und kämpfen gemeinsam mit anderen Initiativen.

Mit unserer Spendenkampagne für eine Nachbarschaftsküche möchten wir die „Freie Vereinigung“ in Perama unterstützen und die rebellische Nachbarschaft ermutigen, nicht aufzugeben. Mehr Infos hier.

Bericht vom Projekt und Diskussion mit Regina Freuer (Hamburg, Einwohnerverein St. Georg von 1987) und Elisabeth Voß (NETZ für Selbstverwaltung und Kooperation Berlin-Brandenburg) im Café der Regenbogenfabrik (Berlin-Kreuzberg)

Eintritt frei - Spenden willkommen.


Tagesseminar von 10 bis 17h beim August Bebel Institut.

Seit vielen Generationen organisieren sich Menschen nach dem Motto »Gemeinsam mehr erreichen« und gründen Genossenschaften. Diese wirtschaften zum Nutzen der Mitglieder, nicht für den Profit. Das Seminar möchte eine Einführung in die Praxis genossenschaftlichen Wirtschaftens geben, die Besonderheiten dieser demokratischen Rechtsform vorstellen, sowie Probleme und Lösungsmöglichkeiten diskutieren.

Leitung: Elisabeth Voß (Betriebswirtin und Publizistin, 
Schwerpunkt Solidarische Ökonomien, NETZ für Selbstverwaltung und Kooperation Berlin-Brandenburg e.V.)

Beitrag 10 € inkl. Verpflegung

Anmeldung bis 3. März unter anmeldung[at]august-bebel-institut.de


Das NETZ Berlin-Brandenburg unterstützt die Demo:

Die Freund*innen des 17. April (Via-Campesina-Tag) treffen sich am Leipziger Platz (südliches Rondell) zum Thema: Ernährungssouveränität statt Freihandel - in Afrika und überall! Aufruf online HIER

In guter Gesellschaft: Liste der UnterstützerInnen


Petition: #holmbleibt ...

... für ein soziales und bezahlbares Berlin

UPDATE: Am 16.01.2017 hat Andrej Holm seinen Rücktritt als Staatssekretär für Wohnen in der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung erklärt. Er wollte damit verhindern, dass die rot-rot-grüne Koalition scheitert, und wird nun wieder von der Basis her für eine gerechte Wohnungs- und Mietenpolitik eintreten.

ARCHIV: Es gibt eine Petition auf change.org und eine Website der InitiatorInnen, v.a. für Gruppen und Organisationen, die sich der Petition anschließen möchten.

Andrej Holm muss Staatssekretär bleiben!

Das NETZ unterstützt den Offenen Brief an den Berliner Senat aus SPD, Grünen und Linken und die Koalitionsfraktionen: „Wir fordern den neuen Senat eindringlich auf, an Andrej Holm festzuhalten. Andrej Holm steht nicht nur wegen seine Stasivergangenheit in der Kritik, er wird vor allem so stark angegriffen weil er für mieten- und wohnungspolitische Postionen steht, die von einer breiten stadtpolitischen Bewegung geteilt werden.“
Weiterlesen bei Kotti & Co


Schließung der Turnhallen - Menschenwürdige Unterbringung sicherstellen!


Solidarischer Direktimport aus Griechenland

Das NETZ unterstützt die SoliOli-Kampagne. Bis zum 9. September konnten Olivenöl, Oliven und leckere Olivenpaste von griechischen Kooperativen bestellt werden. Die Kampagne wurde mit Bestellungen über mehr als 17.000 Euro erfolgreich beendet. Mehr bei www.solioli.de


Rechtsformen für Engagement

Das NETZ ist eine/r der Erstunterzeichner*innen es Offenen Briefes, mit dem ein breites Bündnis das Bundes-Justizministerium auffordert, dem bürgerschaftlichen Engagement einen passenden rechtlichen Rahmen zu geben.

Offener Brief im Wortlaut sowie weitere Informationen.


Mitmachen!

Das NETZ ist eine/r der Erstunterzeichner*innen dieses Aufrufs, HIER der volle Wortlaut.

Hier die geplanten Gesetzesänderungen


Das NETZ Berlin-Brandenburg unterstützt die Demo:

In guter Gesellschaft: Liste der UnterstützerInnen


Relaunch unserer Website

Wir bedanken uns bei der Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt für die Förderung, bei der netz.coop eG für die Programmierung in typo3 und für das Konzept beim NETZ Kompetenzzentrum für Selbstverwaltung und Kooperation Berlin-Brandenburg eG.

Mitgliederrundbrief

netz aktuell, der Mitgliederrundbrief des NETZ, erschien bis Mitte 2010 als Print. Seither versenden wir ihn nur noch als eMail-Newsletter. Für die Bestellung bitte einfach eine formlose Mail an: info(at)netz-bund(dot)de

Mailingliste

In unsere Mailingliste zu Solidarischer Ökonomie in Berlin-Brandenburg können sich alle Interessierten eintragen: Anmeldung

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