NETZ BBRADIOGENOSSENSCHAFTEN
 

Termin-Archiv

 

 




Fr. 30.11. bis So. 02.12.2018: DirektKonsum

SOLIDARISCH UND DIREKT WIRTSCHAFTEN! INFORMATION – VERKAUF – VERKOSTUNG

Hast du keine Lust mehr, mit deinem Einkauf zur Ausbeutung von Mensch und Natur beizutragen? Dann komm vorbei und erkunde den »DirektKonsum« - unseren Laden für solidarischen Handel. Wir zeigen zum zweiten Mal, dass anders Wirtschaften möglich ist. Und wie lecker das sein kann!

3 Tage: von Fr. 30.11. bis So. 02.12. 2018, jeweils von 12:oo bis 20:oo Uhr - »DirektKonsum«, Oranienstr. 45, 1o969 Berlin (c/o Ableger, ehem. „Tante Horst“).


Sa. 01.09.2018, 16:00 – 18:00h: Anders Wirtschaften?

Ein Einführungsworkshop im Rahmen der Wandelwoche zur Solidarischen Ökonomie, Commons und Selbst­ver­waltung mit Elisabeth Voß im Aquarium, Skalitzer Straße 6, 10999 Berlin, am Kottbusser Tor, hinter dem Südblock.

Workshop-Info


Do. 06.09.2018, 19:00h: Wandelwoche – Wie kommt die Solidarität in den Handel?

World Café zum solidarischen Direkthandel mit verschiedenen Initiativen. Der Thementisch zur Frage der politische und gleichberechtigten Zusammenarbeit zwischen Direkthandelsinitiativen und Produzent*innen wird von Elisabeth Voß mitmoderiert.

Ort: Kino in der Regenbogenfabrik, Lausitzer Straße 22, 10999 Berlin

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So. 09.09.2017: Wandelwoche – Das Tempelhofer Feld als Commons

Tour am Nachmittag zu verschiedenen Projekten auf dem Tempelhofer Feld. Das NETZ BB ist Teil des geplanten Projekts Trafo, mehr dazu wird auf der Tour verraten.

Tour-Info


Do. 13. bis Sa. 15.09.2018, jew. 12:00 – 20:00h: Wandelwoche – DirektKonsum

Ein temporärer Laden für solidarischen Handel, der zeigen möchte, dass anders Wirtschaften möglich ist – und wie lecker das sein kann. Am Donnerstagnachmittag könnt Ihr Elisabeth Voß im Laden treffen.

Ort: DirektKonsum, c/o Ableger, Oranienstr. 45, 10969 Berlin, zwischen Moritzplatz und Oranienplatz

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Sa. 29.09.2018, 10:00 – 17:00h: Anders Wohnen – aber wie?

Tagesseminar mit Elisabeth Voß über Hausprojekte, Baugruppen und Genossenschaften, beim August Bebel Insitut. Teilnahmebeitrag 10 Euro incl. Mittagessen.

Ort: Galerie des ABI, Müllerstraße 163, 13353 Berlin, U/S-Bhf. Wedding

Anmeldung erforderlich (bis 24.09.2018): anmeldung(at)august-bebel-institut.de oder (030) 4692-121.

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Do. 12.04.2018, 19h: Arbeiten im Kollektiv – Beratungsabend in der Regenbogenfabrik

Möchtet ihr einen Kollektivbetrieb oder ein gemeinschaftliches Projekt gründen und habt Fragen dazu? Oder seid ihr schon ein Kollektiv und steht vor Fragen oder Problemen, über die ihr euch mit anderen austauschen oder beraten lassen möchtet?

An dem Abend stellen sich einige Beratungsprojekte kurz vor:

Im Anschluss daran könnt ihr an einem Tisch ein Beratungsprojekt eurer Wahl genauer zu deren Beratungsangebot befragen, und vielleicht kurze Anliegen schon direkt klären. Oder ihr setzt euch mit Leuten aus anderen Gruppen zusammen, um euch auszutauschen.

Im Regenbogen Café gibt es Suppe (auch vegan) und Getränke, so dass wir uns einen angenehmen Abend miteinander machen können. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Die Idee des Beratungsabends: BeraterInnen lernen sich gegenseitig und ihre Angebote (besser) kennen, und zeigen interessierten be- und entstehenden Kollektiven was sie jeweils anbieten, im kollegialen Austausch und ohne Konkurrenz. KollektivistInnen (und Menschen, die es werden wollen) tauschen sich aus und lernen voneinander. Vielleicht wird ja mehr daraus, und wir rücken in diesen Zeiten näher zusammen.

Die Idee entstand bei einem Treffen von Leuten von das kooperativ, Fairbindung, Kollektivberatung und NETZ.

Ort: Regenbogen Café – Lausitzer Straße 22a, 10999 Berlin (U-Bhf. Görlitzer Bahnhof)

Die Vorbereitungsgruppe freut sich auf Euch!


Do. 01. und Sa. 03.02.2018, Berlin: Free Lunch Society

01.02.2018, 20:15h: Filmpremiere im Eva Lichtspiele, Blissestraße 18, 10713 Berlin

Anschließend Diskussion mit Christian Niemitz-Rossant (Systementwickler) und Elisabeth Voß (Autorin des "Wegweiser Solidarische Ökonomie ¡Anders Wirtschaften ist möglich!") über das Bedingungslose Grundeinkommen.

03.02.2018, 18:00h: Filmvorführung im Lichtblick-Kino, Kastanienallee 77, 10435 Berlin

Anschließend Diskussion mit Matthias Becker (Autor von: "Automatisierung und Ausbeutung. Was wird aus der Arbeit im digitalen Kapitalismus?") und Elisabeth Voß (Autorin des "Wegweiser Solidarische Ökonomie ¡Anders Wirtschaften ist möglich!") über das Bedingungslose Grundeinkommen.

11.02.2018, 18:00h: Filmvorführung im Regenbogenkino, Lausitzer Straße 22, 10999 Berlin

Anschließend Diskussion u.a. mit Elisabeth Voß (Autorin des "Wegweiser Solidarische Ökonomie ¡Anders Wirtschaften ist möglich!") über das Bedingungslose Grundeinkommen.

Veröffentlichung 2014 für das Netzwerk Grundeinkommen: Elisabeth Voß: Neoliberal oder emanzipatorisch? Bedingungsloses Grundeinkommen als Bestandteil solidarischer Ökonomie verfasst.


Sa. 09.09.2017, Berlin: Anders Arbeiten – aber wie?

Arbeit selbst organisieren jenseits von 4.0. Tagesseminar mit Elisabeth Voß von 10 bis 17h:

Selbst wenn durch die Digitalisierung die Erwerbsarbeit weniger werden sollte, bleibt doch die Tätigkeit des Menschen weiterhin notwendig für ein gutes Leben. Wie kann Arbeit würdig und selbstbestimmt organisiert werden? Beispiele wie selbstverwaltete Kollektivbetriebe und Belegschaftsunternehmen, Produktiv- und Sozialgenossenschaften und andere Formen selbstorganisierter Erwerbsarbeit werden im Seminar vorgestellt und kritisch diskutiert.

Teilnahmebeitrag incl. Verpflegung 10 Euro, Information und Anmeldung beim August Bebel Institut, anmeldung@august-bebel-institut.de oder Tel. 030 – 46 92 121

august-bebel-institut.de/anders-arbeiten-aber-wie


Do. 07.09.2017, 16h, Berlin: Start der Wandelwoche

Auftaktveranstaltung mit Bühnenprogramm, Workshops und einem Markt der Möglichkeiten, Essen und Getränken. Unter anderem wird Elisabeth Voß einen Workshop zu Solidarischem Wirtschaften anbieten.

bbb.wandelwoche.org


Do. 24.08.2017, 19h, Berlin: Kollektive Clubarbeit - Mut oder Wahnsinn?

Podiumsdiskussion über Kollektivbetriebe: Was ist eigentlich ein Kollektiv, welche Unterschiede gibt es, welche Möglichkeiten und Grenzen für Solidarische Ökonomie.

Mit Elena von Premium-Cola, Klara vom Mensch Meier Kollektiv und Elisabeth Voß vom NETZ unter der Moderation von Annika Eckel.

Mit musikalischer Begleitung im Rahmen der Veranstaltungsreihe The Amplified Kitchen im ://about blank


Tagesseminar von 10 bis 17h beim August Bebel Institut.

Seit vielen Generationen organisieren sich Menschen nach dem Motto »Gemeinsam mehr erreichen« und gründen Genossenschaften. Diese wirtschaften zum Nutzen der Mitglieder, nicht für den Profit. Das Seminar möchte eine Einführung in die Praxis genossenschaftlichen Wirtschaftens geben, die Besonderheiten dieser demokratischen Rechtsform vorstellen, sowie Probleme und Lösungsmöglichkeiten diskutieren.

Leitung: Elisabeth Voß (Betriebswirtin und Publizistin, 
Schwerpunkt Solidarische Ökonomien, NETZ für Selbstverwaltung und Kooperation Berlin-Brandenburg e.V.)

Beitrag 10 € inkl. Verpflegung

Anmeldung bis 3. März unter anmeldung[at]august-bebel-institut.de


Fr. 24.02.2017, 19:30h: Ich kämpfe, darum bin ich (Film)

"Aus Griechenland und Spanien weht ein Wind des Südens gegen die Resignation. In den Städten auf dem Land, auf den Inseln und in den Bergen im Herzen der Kämpfe und der gelebten Alternativen weigern Frauen und Männer und sogar die Kinder sich geschlagen zu geben. Eine einzige Losung fasst ihren Mut zum Widerstand, ihre kreative Freude zusammen:
'Ich kämpfe also bin ich'."

Im Anschluss an den Film von Yannis Youlountas im Kreuzberger Regenbogenkino (Lausitzer Straße 22, Berlin-Kreuzberg, U-Bhf. Görlitzer Bhf.) Diskussion mit Aktivist*innen der Griechenland-Solidaritätsbewegung: Hans Köbrich (AKI - Arbeitskreis Internationalismus in der IG Metall) und Elisabeth Voß (NETZ für Selbstverwaltung und Kooperation Berlin-Brandenburg).


Di. 11.04.2017, 19h, Berlin: Solidarische Nachbarschaft in Perama

Perama ist eine griechische Kleinstadt, nicht weit von Athen, mit 60 Prozent Erwerbslosigkeit. Seit den Platzbesetzungen 2011 organisieren sich NachbarInnen, unterstützen sich gegenseitig und kämpfen gemeinsam mit anderen Initiativen. Mit unserer Spendenkampagne für eine Nachbarschaftsküche möchten wir die „Freie Vereinigung“ in Perama unterstützen und die rebellische Nachbarschaft ermutigen, nicht aufzugeben. Mehr Infos hier: perama.solioeko.de

Bericht vom Projekt und Diskussion mit Regina Freuer (Hamburg, Einwohnerverein St. Georg von 1987) und Elisabeth Voß (NETZ für Selbstverwaltung und Kooperation Berlin-Brandenburg).

Ort: Regenbogen-Café, Lausitzer Straße 22a, 10999 Berlin (U-Bhf. Görlitzer Bahnhof)


Organisation und Rechtsformen für selbstverwaltete Betriebe und Projekte: Kurzvortrag und Fragerunde

Mit Rupay Dahm, Rechtsanwalt, der sich auf Arbeitsrecht und kollektive Unternehmensstrukturen spezialisiert hat, und Elisabeth Voß, Betriebswirtin/Publizistin, die sich schon lange mit Selbstverwaltung und solidarischem Wirtschaften beschäftigt.

Gemeinsam Arbeiten und Wirtschaften ist das Ziel vieler aktiver Gruppen in und um Berlin, die tiefer in das Feld der Solidarischen Ökonomie einsteigen oder umsteigen möchten. Viele dieser selbstverwaltet und solidarisch wirtschaftender Projekte stehen vor der Frage, welche organisatorische und rechtliche Konstruktionen für sie geeignet sind:

  • Wie können wir sicherstellen, dass gemeinsame Regeln auch Bestand haben, zum Beispiel Vereinbarungen darüber, wie gleichberechtigte Entscheidungen getroffen werden oder was Ausscheidende mitnehmen können?
  • Was wird im schlimmsten Streitfall auch vor Gericht anerkannt?

Eine Veranstaltung des NETZ in Kooperation mit dem Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung.

Teilnahme (kostenlos) nur mit ANMELDUNG HIER


Tagesseminar von 10 bis 17 Uhr

Anders Wohnen – aber wie?
Hausprojekte, Baugruppen, Genossenschaften


Viele Menschen möchten gerne »anders wohnen« – in einem gemeinschaftlichen Umfeld mit Menschen, die ihren Alltag teilen und sich gegenseitig unterstützen. Wer die finanziellen Möglichkeiten hat, findet leicht eine Baugruppe. Doch welche Möglichkeiten gibt es darüber hinaus für Menschen mit wenig Geld? Wie funktionieren selbstverwaltete Hausprojekte in Berlin und anderen großen oder kleineren Städten oder auf dem Land? Wie finanzieren sie sich solidarisch? Wie finden sie passende Organisations- und Rechtsformen?

Veranstaltung des August Bebel Institut in Zusammenarbeit mit dem NETZ für Selbstverwaltung und Kooperation Berlin-Brandenburg e.V.

Anmeldung beim August Bebel Institut


Fr. 07.10.2016, 19:30h: Mietrebellen

Kiezkino - Filmemacher Matthias Coers ist mit dabei, und wir freuen uns auf die anschließende Diskussion mit ihm und Euch.

MIETREBELLEN – Widerstand gegen den Ausverkauf der Stadt

In den letzten Jahren hat sich die Hauptstadt rasant verändert. Wohnungen, die lange als unattraktiv galten, werden von Anlegern als sichere Geldanlagen genutzt. Massenhafte Umwandlungen in Eigentumswohnungen und Mietsteigerungen in bisher unbekanntem Ausmaß werden alltäglich. Die sichtbaren Mieterproteste in der schillernden Metropole Berlin sind eine Reaktion auf die zunehmend mangelhafte Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum.
Der Film ist ein Kaleidoskop der Mieterkämpfe in Berlin gegen die Verdrängung aus den nachbarschaftlichen Lebenszusammenhängen. Eine Besetzung des Berliner Rathauses, das Camp am Kottbusser Tor, der organisierte Widerstand gegen Zwangsräumungen und der Kampf von Rentnern um ihre altersgerechten Wohnungen und eine Freizeitstätte symbolisieren den neuen Aufbruch der urbanen Protestbewegung.

Dokumentarfilm von Gertrud Schulte Westenberg und Matthias Coers, D 2014, 78 min.

Mehr Infos zum Film: http://mietrebellen.de/

ORT: Museum der Unerhörten Dinge, Crellestraße 6: https://museumderunerhoertendinge.de/


Wiederholung wegen der großen Nachfrage: Sa. 15.10.2016

Tagesseminar von 10 bis 17 Uhr

Anders Wohnen – aber wie?
Hausprojekte, Baugruppen, Genossenschaften


Viele Menschen möchten gerne »anders wohnen« – in einem gemeinschaftlichen Umfeld mit Menschen, die ihren Alltag teilen und sich gegenseitig unterstützen. Wer die finanziellen Möglichkeiten hat, findet leicht eine Baugruppe. Doch welche Möglichkeiten gibt es darüber hinaus für Menschen mit wenig Geld? Wie funktionieren selbstverwaltete Hausprojekte in Berlin und anderen großen oder kleineren Städten oder auf dem Land? Wie finanzieren sie sich solidarisch? Wie finden sie passende Organisations- und Rechtsformen?

Veranstaltung des August Bebel Institut in Zusammenarbeit mit dem NETZ für Selbstverwaltung und Kooperation Berlin-Brandenburg e.V.

Anmeldung bis 15. August beim August Bebel Institut


Tagesseminar von 10 bis 17 Uhr- es gibt noch ein paar Plätze!

Seit vielen Generationen organisieren sich Menschen nach dem Motto »Gemeinsam mehr erreichen« und gründen Genossenschaften. Diese wirtschaften zum Nutzen der Mitglieder, nicht für den Profit. Das Seminar möchte eine Einführung in die Praxis genossenschaftlichen Wirtschaftens geben, die Besonderheiten dieser demokratischen Rechtsform vorstellen, sowie Probleme und Lösungsmöglichkeiten diskutieren.

Information und Anmeldung beim August Bebel Institut


Tagesseminar von 10 bis 17 Uhr in Kooperation mit dem August Bebel Institut.

Solidarische Ökonomie, Soziale Ökonomie, Commons, Degrowth – diese und viele weitere Konzepte drehen sich um die Frage, wie die Wirtschaft in einer globalisierten Welt so gestaltet werden kann, dass sie die Bedürfnisse vieler erfüllt, statt die Profite weniger zu vermehren. Der Workshop gibt einen kritisch-solidarischen Blick auf die vielfältigen Versuche »anderen« Wirtschaftens und will Mut machen, sich selbst an solchen Keimformen einer »anderen« Welt zu beteiligen.

Beitrag: 10 Euro inkl. Verpflegung und Getränke.

Information und Anmeldung beim August Bebel Institut

anmeldung@august-bebel-institut.de oder Telefon: (030) 4692-121


Das NETZ beteiligt sich an einigen Veranstaltungen des Kongresses in Berlin. Infos auf der Website unseres Bundesverbandes NETZ für Selbstverwaltung und Selbstorgansiation e.V.


Mi. 24.06.2015, 19:30h: Wer Rettet Wen?

Die Krise als Geschäftsmodell auf Kosten von Demokratie und sozialer Sicherheit

Eine internationale Koproduktion der Kernfilm von Leslie Franke und Herdolor Lorenz, 2015, 104 Minuten

Einladungsflyer

Wer Rettet Wen? ist kein weiterer Banken- oder Eurorettungsfilm. Er deckt auf, was bei allen „Rettungen“ bis zum heutigen Griechenlanddrama weitgehend verborgen blieb: Die radikale Veränderung der Gesellschaften in Europa. Die als „Rettung“ verkleisterte Umwandlung privater Schulden in öffentliche, hat nicht nur die Demokratie ad absurdum geführt. Sie erschüttert Gesellschaften, die sich als Sozialer Rechtsstaat begreifen, in den Grundfesten. Niemand formuliert dies im Film treffender als Mario Draghi, der als einstiger Goldman Sachs-Vizepräsident und EZB-Präsident die Wirtschaft des Euroraums lenkt: „Das europäische Sozialmodell ist Vergangenheit. Die Rettung des Euro wird viel Geld kosten. Das bedeutet, vom europäischen Sozialmodell Abschied zu nehmen." Seit sieben Jahren wird mit vielen hundert Milliarden öffentlicher Gelder gerettet.

Wir zeigen den Film im Museum der Unerhörten Dinge, Crellestraße 5-6, 10827 Berlin - der Eintritt ist frei.


Do. 20.11.2014, 19h, Berlin: Gut Essen – Solidarisch Konsumieren

Wie können wir solidarisch konsumieren und gleichzeitig gut essen? Während der Industrialisierung bedeutete genossenschaftliches Konsumieren, die Arbeiterschaft mit ausreichender Nahrung zu versorgen. Seit den 1970er Jahren zielen entsprechende Projekte auf ökologische Nachhaltigkeit und Solidarität mit dem globalen Süden. Wie ist es heute um Verteilung und Qualität von Nahrung bestellt? Wie funktionieren Urbane Gärten, »Solidarische Landwirtschaft« oder Foodsharing? Wer kann partizipieren und was ist heute emanzipatorisch? Wer ist mit wem solidarisch?
Elisabeth Voß (Betriebswirtin und Publizistin, NETZ für 
Selbstverwaltung und Kooperation Berlin-Brandenburg e.V.) 
im Gespräch mit Udo Tremmel (AG Stadt & Ernährung Berlin)
Anmeldung erbeten bis 17. November unter anmeldung[at]august-bebel-institut.de

http://august-bebel-institut.de/gut-essen-solidarisch-konsumieren/


Sa., 01.11.2014, 10-17h, Berlin: Solidarisch Wirtschaften

Solidarisch Wirtschaften – Ideen, Beispiele und Ambivalenzen

Solidarische Ökonomie, Soziale Ökonomie, Commons und Postwachstumswirtschaft – diese Konzepte drehen sich um die Frage, wie die Wirtschaft in einer globalisierten Welt so gestaltet werden kann, dass sie die Bedürfnisse vieler erfüllt, statt die Profite weniger zu vermehren. Unser Workshop gibt einen kritisch-solidarischen Blick auf die vielfältigen Versuche »anderen« Wirtschaftens und will Mut machen, sich selbst an solchen Keimformen einer »anderen« Welt zu beteiligen.

Leitung: Elisabeth Voß (Betriebswirtin und Publizistin, Schwerpunkt Solidarische Ökonomien)

Tagesseminar des August Bebel Institut in Kooperation mit dem NETZ für Selbstverwaltung und Kooperation Berlin-Brandenburg e.V.
Beitrag 10 € inkl. Verpflegung und Getränken, Anmeldung bis 20. Oktober unter anmeldung[at]august-bebel-institut.de

http://august-bebel-institut.de/solidarisch-wirtschaften-ideen-beispiele-und-ambivalenzen-2/


Rechtsformen und Finanzierung für Hausprojekte

Zur Vertiefung empfehlen wir ein Tagesseminar des NETZ Kompetenzzentrum für Selbstverwaltung und Kooperation Berlin-Brandenburg eG - das ist eine kleine Bildungs- und Beratungsgenossenschaft einiger Mitglieder des NETZ BB e.V.:

Samstag, 12. Oktober 2013, 10 bis 17 Uhr

Das Tagesseminar richtet sich an Gründungsinteressierte und BewohnerInnen von Hausprojekten, die mehr über Organisation / Rechtsformen und Finanzierung wissen möchten, und nicht über die finanziellen Mittel verfügen, sich einer gutbetuchten Baugemeinschaft anzuschließen, oder die dies aus grundsätzlichen Erwägungen nicht möchten.

Jede Gruppe, die ein Hausprojekt betreibt oder gründen möchte, entwickelt eigene Formen, sich zu organisieren, Entscheidungen zu treffen und die Finanzierung des gemeinsamen Vorhabens sicherzustellen. In dem Tagesseminar geht es – neben einigen Aspekten zum grundsätzlichen Herangehen an ein solches Vorhaben – um die Schwerpunkte Organisation / Rechtsform und Finanzierung für gemeinschaftliche Vorhaben von Menschen mit wenig Geld.

Rechtsformen: Einführung in die Besonderheiten unterschiedlicher Rechtsformen: Stiftung, GmbH, Verein, GbR, WEG, Genossenschaft.

Finanzierung: Hier geht es sowohl um den Erwerb einer Immobilie als Gruppe (Eigenkapital, Eigenmittel und Fremdkapital) als auch um den laufenden Betrieb (Einnahmen aus Nutzung/Vermietung, Kosten und Rücklagen).

Referentin: Elisabeth Voß

Ort: Regenbogenfabrik (Kreuzberg), Anmeldung erforderlich.

Semnargebühr: 20 bis 50 Euro nach Selbsteinschätzung.

Information und Anmeldung


Kultur der Kooperation? - Freiräume und andere Missverständnisse

Samstag, 19. Oktober 2013, 10–17 Uhr

 

In politischen Initiativen und selbstverwalteten Projekten versuchen Menschen, gemeinsam mehr zu erreichen, als sie es einzeln können. Gesellschaftliche und ökonomische Bedingungen können es ihnen schwer machen, ihre Ziele zu erreichen. Mindestens ebenso wichtig ist jedoch die Art und Weise der Zusammenarbeit. Gemeinsame Ziele und hohe Ideale verhindern nicht automatisch, dass sich Enttäuschungen oder gesellschaftlich übliche Dominanzen einstellen. Wie kommt es dazu und wie kann ein gelingendes Miteinander gestaltet werden?

Tagesseminar des August Bebel Institut (ABI) in Kooperation mit dem NETZ für Selbstverwaltung und Kooperation Berlin-Brandenburg e.V.

Leitung: Elisabeth Voß, Betriebswirtin und Publizistin, Schwerpunkt Solidarische Ökonomien.

Beitrag: 10 € inkl. Verpflegung und Getränken, Download Anmeldebogen

 

 

Mitgliederrundbrief

netz aktuell, der Mitgliederrundbrief des NETZ, erschien bis Mitte 2010 als Print. Seither versenden wir ihn nur noch als eMail-Newsletter. Für die Bestellung bitte einfach eine formlose Mail an: info(at)netz-bund(dot)de

Mailingliste

In unsere Mailingliste zu Solidarischer Ökonomie in Berlin-Brandenburg können sich alle Interessierten eintragen: Anmeldung

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